Dieser Artikel ist Teil der Ratgeber-Reihe Finanzielle Freiheit. Sind Sie schon finanziell frei?

Ist bei Ihnen am Ende des Geldes auch noch viel vom Monat übrig? Hier kommt die Kontoüberziehung ins Spiel. Ein in Anspruch genommener Dispokredit im Rahmen des Dispokreditrahmens beim Girokonto der Bank ist wohl die bequemste Variante, das eigene Geldvermögen zu vernichten. Zwar gibt es einige Direktbanken mit einem relativ niedrigen Dispozins, doch sprechen wir hier eher von durchschnittlichen Kreditzinsen von 10-12% pro Jahr. Wird das Girokonto beispielsweise durchschnittlich mit 1.500 Euro pro Jahr überzogen (bei einem verfügbaren Dispokreditrahmen von 3.000 Euro), so entstehen bei einem Dispokreditzins von 10% p.a. Zinskosten von 150 Euro pro Jahr. Wird das Konto über den vereinbarten Dispokreditrahmen hinaus überzogen, wird von einer „geduldeten Überziehung“ gesprochen, bei den meisten Banken verbunden mit einem deutlich höheren Sollzins von bis zu 15% p.a..

Geld-Tipp: Vermeiden Sie möglichst, den Dispokredit beim Girokonto zu nutzen. Reduzieren Sie Ihre monatlichen und unnötigen Ausgaben, passen Sie Ihren Lebensstandard an Ihre Einnahmen an und leben Sie nicht über Ihre Verhältnisse. Um eine ungeplante oder höhere Rechnung, die das Girokonto-Guthaben übersteigt, zu bezahlen, sollten Sie das verfügbare Tagesgeldguthaben auf das Girokonto umbuchen, das genau für solche Zwecke vorhanden sein sollte. Parken Sie auf dem Tagesgeldkonto ca. 2 bis 3 Netto-Haushaltseinkommen, um jederzeit ungeplante und notwendige Rechnungen sowie kleine Wünsche (Urlaub, Hobby) bezahlen zu können. Um der Versuchung zu widerstehen, mehr Geld auszugeben, als vorhanden ist, können Sie bei der Bank Ihren Dispokredit beim Girokonto deaktivieren lassen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass immer genug Guthaben vorhanden sein sollte, um wichtige Ausgaben wie Miete, Sparverträge oder Versicherungen bezahlen zu können. Andernfalls fallen sehr hohe Sollzinsen für die geduldete Überziehung an. Führen Sie bereits ein „Leben im Dispo“, so ist es ratsam, den Dispokredit in einen Ratenkredit umzuschulden und diesen mit monatlichen Raten abzuzahlen. Heben Sie 1 x pro Woche Geld am Geldautomaten ab und bezahlen Sie einen Monat so viel wie möglich bar, um einen besseren Überblick über die persönlichen Ausgaben zu erhalten. Führen Sie ein Haushaltsbuch über die sowohl monatlichen als auch jährlichen Ein- und Ausgaben und identifizieren Sie Einsparpotenziale.

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