Die niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt bescheren Festgeldkonten mit einem attraktiven Zinssatz einen großen Zulauf. Legen Sie jedoch nur Geld auf dem Festgeld für eine längere Zeit an, auf das Sie für die bei Abschluss fest vereinbarte Anlagedauer verzichten können. Sie können alle aufgeführten Festgelder sofort online eröffnen. Die Sicherheit der Guthaben ist über die gesetzliche und länderspezifische Einlagensicherung garantiert, welche jedoch mindestens 100.000 € pro Bank und Kunde beträgt (siehe Länderflagge im Festgeldrechner). Um Geld täglich verfügbar zu moderaten Zinsen anzulegen, empfiehlt sich ein Tagesgeldkonto.

Anlagebetrag
Euro
Anlagedauer
Anlagebetrag: 20000 € / Anlagedauer: 12 Monate
* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 28.06.2017. Alle Angaben ohne Gewähr.

Festgeldkonto als Alternative zum Tagesgeldkonto

Ein Festgeldvergleich lohnt sich besonders in Zeiten einer Niedrigzinsphase, wenn die Verzinsung auf Tagesgeldguthaben oder Sparbüchern gegen Null geht. Wenn Sie Ihr Geld für einige Monate bzw. Jahre parken können, dann bringt Ihnen eine Anlage in ein Festgeld eine höhere Rendite als es über ein Sparbuch, Bundesschatzbrief oder Tagesgeld möglich ist.

Hauptvorteil eines Festgeldkontos ist der garantierte Zinssatz für einen zuvor festgelegten Zeitraum, wobei mit steigendem Zeitraum auch die Zinsen auf für das Festgeldkonto steigen. Der Zeitraum für die Anlage auf dem Festgeld kann individuell festgelegt werden (1 Monat bis 60 Monate), sollte aber bei relativ niedrigen Zinsen nicht zu lang gewählt werden, um bei steigenden Marktzinsen das Festgeld neu abzuschliessen bzw. auf ein Tagesgeldkonto umzuschichten.

Des Weiteren sollten Sie nur Geld auf einem Festgeldkonto anlegen, welches Sie zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft benötigen. Beispielsweise kommen hier in Frage: Autokauf, Wohnungskauf, Hauskauf oder Finanzierung der Ausbildung. Für eine Vermehrung von Kapital lohnt sich auch das Festgeld kaum, da es gar nicht bzw. nur marginal die aktuelle durchschnittliche Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahr von ca. 0,8% (Stand: 2015) ausgleichen kann. Werden Verbrauchsgüter wie Obst, Süßigkeiten oder Kaffee herangezogen, kann die Inflationsrate auch schon einmal 10% betragen. Massgeblich ist immer der Warenkorb des Statistischen Bundesamtes, der jedoch nicht für jeden Verbraucher gleich sein kann.

Das Festgeld dient also hauptsächlich dazu, das bestehende Geldvermögen im besten Fall zu erhalten, jedoch nicht zu vermehren. Hierfür bieten Sie renditestärkere Anlageformen wie Fonds (Aktienfonds, ETFs) oder Aktien über ein kostenloses Wertpapierdepot bei einem Online-Broker an, welche jedoch auch mit einem höheren Risiko verbunden sind.

Aktuelle Hinweise zum Festgeld

Im Rahmen der globalen Finanzkrise haben die Zentralbanken stetig ihre Zinsen gesenkt, um die Refinanzierung der Banken und damit die Kreditvergabe an Privatkunden und Unternehmen anzukurbeln. Diese Zinssenkung wurde an Sie als Endkunden weitergegeben, weshalb aktuell alle Banken relativ niedrige Zinssätze für verzinsliche Geldanlagen wie Tagesgeld oder Festgeld ausweisen – Tendenz weiter stagnierend bzw. weiter fallend. Banken sind auf die Einlagen aus Festgeldern oder Tagesgeldgeldern also nicht mehr zwingend angewiesen und dienen vor allem der Kundengewinnung, um Cross-Selling zu betreiben.

Was ist ein Festgeld?

Festgeld zählt unter die Kategorie Termingeld:

  • Kündigungsgelder mit festgelegter Kündigungsfrist (z.B. Sparbuch)
  • Festgelder

Im Gegensatz zum Tagesgeld mit täglicher Verfügbarkeit der Einlagen, stellt ein Festgeld eine mittelfristige bis langfristige Geldanlage dar, bei der für einen fest definierten Zeitraum Zinsen in garantierter Höhe erzielt werden. Hierbei werden die Zinskonditionen in der Regel umso attraktiver, je länger die Laufzeit der Anlage auf dem Festgeld ist.

Der Unterschied zum Tagesgeldkonto besteht darin, dass die Kündigung für ein Festgeldkonto während der Laufzeit nicht, oder nur unter erschwerten Umständen möglich ist Hierbei fallen dann i.d.R. Vorschusszinsen an. Im Gegenzug unterliegt die Verzinsung von Festgeldkonten keinen Anpassungen an sich verändernde Zinsniveaus am freien Kapitalmarkt und stellt somit eine sichere und kalkulierbare Geldanlage für einen fest vorgegebenen Zeitraum dar.

Einlagensicherungsfonds beim Festgeld

Die aufgeführten Banken sind sowohl deutsche Kreditinstitute, die der gesetzlichen Einlagensicherung unterliegen, als auch ausländische Institute. Die Höhe der jeweiligen Einlagensicherung, also Absicherung des Guthabens im Falle einer Insolvenz der Bank, beträgt in Deutschland gesetzlich festgelegt mindestens 100.000 € pro Bank und Kunde.

Darüber hinaus bieten fast alle deutschen Banken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken einen zusätzlichen Schutz des Vermögens über 100.000 € über eigene Sicherungssystem an, wie z.B. den Einlagensicherungsfonds deutscher Banken, welcher mehrere Millionen Euro pro Kunde betragen kann.

Sie sollten also Guthaben von mehr als 100.000 € über mehrere Banken streuen, insbesondere bei ausländischen Finanzinstituten. Im Vergleichsrechner finden Sie weiterführende Informationen zur Einlagensicherung hinter der jeweiligen Länderflagge.

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