Tagesgeldrechner für die höchsten Zinsen: Über einen Vergleich von zahlreichen Angeboten über den kostenlosen Zinsrechner ist das möglich
Wo kann ich kurzfristig und flexibel Geld anlegen? Die Lösung ist ein kostenloses
Tagesgeldkonto
Wenn du im Moment etwas Kapital übrig hast und dieses gerne höher verzinsen möchtest, als es das Kopfkissen zulässt, dann könnte für dich ein Tagesgeld interessant sein. Im Gegensatz zu einem Sparbuch werden Guthaben auf einem Tagesgeldkonto etwas höher verzinst und sind auch täglich verfügbar. Vor der Anlage solltest du einige Angebot vergleichen – das geht am besten über einen unabhängigen Vergleich von zahlreichen Tagesgeldern:
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Das beste und fairste Angebot ist aktuell das Tagesgeld der Bank of Scotland mit einer Verzinsung von 2,2%, ohne Mindesteinlage, ohne Begrenzung der Höchsteinlage und einer jährlichen Zinsgutschrift. Zusätzlich erhalten Neukunden ein Startguthaben von 30 Euro. Also ein rundum gelungenes Angebot der Bank of Scotland!
Generell ist der Tagesgeldzinssatz indirekt an den Leitzinssatz der EZB (Europäische Zentralbank) gekoppelt, d.h., dass die Banken und Sparkassen den Zinssatz für die Tagesgeldkonten je nach Marktlage nach oben oder unten korrigieren können. Je nach Anbieter werden die Zinsen monatlich, zum Quartalsende oder zum Jahresende gutgeschrieben. Hierbei hat man durch den Zinseszins-Effekt mit einer monatlichen Zinsgutschrift auf dem Konto den grössten Vorteil.
Experten-Tipps für die richtige Anlage:
Bitte beachte bei einer Geldanlage in ein Tagesgeld folgende Punkte, um das wirklich optimale Angebot für dich herauszuholen. Der Grund ist, dass zahlreiche Banken und Sparkassen Neukunden mit Sonderaktionen locken. Bei genauerem Hinsehen stellt sich oft heraus, dass das Zinsangebot z. B. nur für einige Monate, eine begrenzte Anlagesumme oder nur für Neukunden gilt.
Folgende Punkte solltest du also bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos beachten:
- Neukunden-Falle: Gilt das Tagesgeldkonto-Angebot etwas nur für Neukunden und ist demnach nicht nachhaltig? Wann wird man zum Bestandskunden und erhält dann nur noch die niedrigere Verzinsung?
- Lockprämien: Startguthaben, Prämien und Gutschriften machen nur Sinn, wenn das Gesamtpaket stimmt: also der Zinssatz für Neu- und Bestandskunden gilt, die Anlagesumme unbegrenzt ist und der Zinssatz nicht nur kurz begrenzt ist
- Begrenzte Laufzeit des Zins: Wird der höhere Zins vielleicht nur für 3, 6 oder 9 Monate gezahlt? Ist dies der Fall, so sind die angegebenen Zinssätze der Banken und Sparkassen für das Tagesgeldkonto als FALSCH zu betrachten, da es sich nicht mehr um eine wirkliche Verzinsung per Anno (p.a.) handelt. Dieser Punkt ist die grösste Mogelpackung und sollte durch den Anleger geprüft werden. Viele Anleger fallen auf dieses Lockmittel herein.
- Begrenzte Anlagesumme: Gilt der Zinssatz eventuell nur bis zu einer bestimmten Anlagesumme? Wie ist der Mischzins, wenn das darüber hinausgehende Guthaben mit dem niedrigeren Zinssatz verzinst wird?
- Bequemlichkeit: Ist das Tagesgeldkonto eventuell mit einem kostenlosen Girokonto verknüpft? Wenn ja, dann kann dies von Vorteil sein, da dadurch eine Echtzeit-Überweisung vom Girokonto zum Tagesgeldkonto (oder umgekehrt) möglich ist. Befinden sich Tagesgeldkonto und Girokonto bei verschiedenen Banken oder Sparkassen, so ist die Zeit der Transaktion (Überweisung) mit einzurechnen.
- Verhältnis von Aufwand-Nutzen: Nicht immer solltest du beim Tagesgeld jedem Zehntel-Prozentpunkt hinterher laufen, es sei denn, du legst 100.000 Euro an. Das Gros der Anleger aber dürfte Anlagen von 5.000 – 20.000 Euro favorisieren. Ein Beispiel: 10.000 Euro werden auf einem Tagesgeldkonto zu einem Zinssatz von 2% p.a. (pro Jahr, per Anno) angelegt. Am Ende des Jahres würden 200 Euro Zinsen fällig, die dir das Finanzinstitut gutschreibt. Mitte des Jahres siehst du ein Angebot von 2,2% bei einer anderen Bank, was einer Verzinsung von 220 Euro entspräche. Würdest du jetzt wechseln und das Geld rüberziehen, hättest du für die fehlenden 6 Monate eine Mehrverzinsung von 10 Euro. Nun die Frage: Steht der Aufwand im Verhältnis zum Nutzen? Eher nicht. Vorher also immer rechnen, ob sich ein Tagesgeld-Hopping, also das Sringen von einem Top-Angebot zum nächsten, überhaupt lohnt. Bei grossen Anlagebeträgen schon, bei kleineren ist es reine Zeitverschwendung.
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