Investiere jetzt in Edelhölzer – der Königsklasse aller Rohstoffe! Die Geldanlage basiert auf einer nachhaltigen Forstwirtschaft, ist börsenunabhängig, ökologisch und sozial verantwortungsvoll – so heisst es in der Werbung von Finanzanlageprodukten, die auf dem natürlichen Wachstum von Holz basieren.
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Zukunft kann der Holzweg sein:
Entgegen den umweltschädlichen, begrenzt zur Verfügung stehenden fossilen Energieträgern Braunkohle, Steinkohle, Torf, Erdgas und Erdöl gilt der nachwachsende Rohstoff Holz als einer der weltweit wichtigsten Rohstoffe der Zukunft in unserer Gesellschaft.
Holz bringt den Vorteil mit sich, dass es im Einklang mit der Natur immer wieder neu erzeugt werden kann. Aus diesem Grund ist zukünftig eine nachhaltige Holzwirtschaft, wie sie bereits in Deutschland betrieben wird, auch für die Staaten mit Edelhölzern von zunehmender Bedeutung.
Es gilt, bereits abgeholzte oder brach liegende Flächen wieder mit Edelhölzern aufzuforsten. Nur so kann die steigende Nachfrage nach Edelhölzern (z.B. schnell wachsende Teak- und Caoba-Plantagen) bedient werden, ohne alle Regenwälder auf der Erde komplett abzuholzen!
Der natürliche Zins:
Im Gegensatz zu einer Geldanlage in Aktien, Derivate oder Fonds wachsen Bäume natürlich, weshalb sich die Holzmenge von Jahr zu Jahr stetig vermehrt und somit an Wert gewinnt. Es ist sozusagen ein biologisches Wachstum, mit einem natürlichem Zinseszinseffekt.
Holz gilt ebenfalls als krisensichere Anlage, da es stets einen Verbrauch geben wird und die Nachfrage nach Holz von Jahr zu Jahr steigt.
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Kriterien der Rendite:
Die Rendite bei einer Investition in Edelhölzer basiert auf 4 Faktoren, welche vor allem von der Qualität und Herkunft der Jungpflanzen, der Plantagenlage, des Klimas und der Agroforestry-Bewirtschaftung (Agroforst-Plantagen) abhängig ist.
- Plantagenumtriebszeit
- verwertbare Holzmenge in m3
- erreichte Qualität des Holzes
- Preisentwicklung auf dem Weltmarkt während der Plantagenumtriebszeit
Die Green Planet Group berechnet die Rendite über die Plantagenumtriebszeit nach der IRR-Methode (Internal Rate of Return).
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Green Planet AG: Warnung wegen Intransparenz
Das Umweltinvestmentportal Ecoreporter.de hat eine WACHHUND-Rubrik.
Dort berichtet es über problematische und zweifelhafte Unternehmen: (Zitat)
„In der Wachhund-Rubrik berichten wir über Unternehmen und Organisationen, mit denen die Anleger sich Bauchschmerzen einhandeln können.“
Vor einiger Zeit warnte Ecoreporter vor der Green Planet AG.
Nachfolgend das FAZIT von Ecoreporter:
“Fazit:
Angesichts der stattlichen Rendite, die Green Planet Anlegern in Aussicht stellt, kann die Informationspolitik des Unternehmens nicht zufrieden stellen. Das zur Verfügung gestellt Prospekt ist als Grundlage für eine Investitionsentscheidung dieser Tragweite und Laufzeit vollkommen unzureichend. Auch auf mehrfache Nachfrage lieferte die Anbieterin keine aussagekräftigeren Informationen.
ECOreporter.de stellt die Green Planet AG vor diesem Hintergrund bis auf Weiteres in die Wachhund-Rubrik.
Es gibt am Markt genügend andere Anbieter von Forstinvestments, die transparenter informieren.”
Hallo Herr van Allen,
Sie stellen Ihre Firma immer in den Vordergrund, dabei gibt es über Ihr Unternehmen auch negative Berichte. z.b.
Eine warnung von ÖKO TEST
Forest Finance informiert ausführlich über seine ökologische Forstwirtschaft, die Lage bestehender Fincas und das Wachstum der Bäume. Doch über andere, ebenso wichtige ökonomische Details der Verträge, wie Kosten und Mittelverwendung, schweigt sich das Unternehmen mit Sitz in Bonn und Panama aus. Darüber hinaus werden in Prospekten und Verträgen widersprüchliche und missverständliche Begriffe verwandt, was Anleger verwirren kann.
So bleibt zum Beispiel offen, was mit den Bäumen passiert, falls Forest Finance oder die Tochter in Panama insolvent werden sollte.
Bleibt die Frage, wie und wo Ansprüche überhaupt geltend gemacht werden können, und zwar nicht nur bei Kündigung, sondern auch falls es mit Aufforstung, Pflege und Ernte nicht wie geplant klappt. Geschlossen wird der Vertrag mit der Forest Finance in Panama und der deutschen Mutter, der Forest Finance Service GmbH in Bonn. Laut AGB gilt deutsches Recht. Verwirrend nur: Harry Assenmacher, der Geschäftsführer beider Gesellschaften ist, unterschreibt den Vertrag lediglich als Geschäftsführer der panamaischen Gesellschaft. Das bedeutet: Klagen kann der Anleger zwar in Deutschland, durchsetzen muss er seine Ansprüche aber womöglich in Panama – ein schwieriges Unterfangen.
Deshalb ist das Geld vermutlich längst in Panama, während der Käufer noch auf die Bestätigung der Eigentumsübertragung wartet: Laut Info auf der Homepage werden eingezahlte Gelder nach Ablauf der Widerruffrist (zwei Wochen) vom deutschen Konto der Forest Finance nach Panama transferiert.
Was wir davon halten: “Tue Gutes und verdiene daran” lautet das Motto von Forest Finance laut Homepage. Doch mangels Transparenz in Kostenfragen stellt sich die Frage, wer hier vor allem verdient. Das Angebot ist bei Vertragsabschluss völlig undurchschaubar, die Wortwahl in Verträgen und Prospekten widersprüchlich und verwirrend. Für den Anleger sind Chance und Risiko aus dem Geschäft kaum kalkulierbar.
T. Hoppe
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Kommentar vanillabanking.de: vanillabanking.de ist ein unabhängiges Finanz-Vergleichsportal und deshalb nicht der direkte Ansprechpartner für Forest Finance. Eine Erwähnung eines Produkts oder einer Dienstleistung stellt deshalb nicht unbedingt eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Jeder Anleger muss sich deshalb selbst eine Meinung bilden, ob die entsprechende Anlageform zu seinem Risiko-Portfolio sowie zu seinem persönlichen Gewissen passt.
Hallo Herr Hoppe,
in diesem Punkt haben Sie Recht, dass zahlreiche Fragen offen bleiben. Jeder sollte sich bei einer Anlage in ein Forstinvestment deshalb von vorn herein klar sein, dass ein MEHR an Rendite immer mit einem erhöhten Anlagerisiko verbunden ist. Siehe dazu “Magisches Dreieck für die Vermögensanlage“. Rendite-Sicherheit-Liquidität stehen also IMMER zueinander in Konkurrenz!
MfG, RW