Zins-Crash auf Raten | Wo gibt es jetzt noch hohe Zinsen für das Tagesgeldkonto oder Festgeldkonto?
Nahezu alle Banken, Sparkassen, Volksbanken, Raiffeisen-Banken, Sparda-Banken und Direktbanken senken erneut ihre Zinssätze für Tagesgeld, Festgeld und andere Sparanlagen!
Das Gesuche beginnt nun wieder von vorne und jeder fragt sich, wo kann ich jetzt ein paar zusätzlich Euros aus meiner Geldanlage ausquetschen?
Die besten Zinsen für ein kostenloses Tagesgeldkonto oder ein Festgeldkonto erhältst du nur über einen Vergleich.
Doch Vorsicht: Achte beim Abschluss besonders auf mögliche Zusatzbedingungen, wie z.B. Konditionen nur für Neukunden, Zinssätze nur bis x Euro Anlagesumme oder sonstige versteckte Klauseln.
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Die sinkenden Zinsen sind ein Zeichen dafür, dass die Strukturen und Bilanzen der Banken und Sparkassen in Folge der Finanzkrise noch immer nicht genesen sind. Der Refinanzierungssatz der EZB (Europäische Zentralbank) ist weiterhin sehr niedrig, was für die Banken jedoch kein Grund ist, die Zinsen für Sparanlagen etwas zu erhöhen bzw. die Kreditzinsen zu senken. (Ähnliches Phänomen wie bei den Benzinpreisen: steigenden Preise werden weiter gegeben, sinkende jedoch kaum).
Bei derartig niedrigen Zinssätzen kann man z.B. seine Zinsen mit einem Startbonus “aufbessern”. Aktuell bietet dir die Bank of Scotland bei 2% Verzinsung pro Jahr auf das Tagesgeldkonto für Neukunden ein Startguthaben von 20 Euro. Keine Sternchentexte, keine Mindesteinlage und eine kostenlose Kontoführung sind die Kriterien des Kontos. Jetzt ein Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland eröffnen >>>
Auf Kosten der Privatanleger stossen sich derzeit die Finanzinstitute gesund und bieten den Anlegern Zinssätze, die eigentlich nicht mehr diesen Namen verdienen.
Umso mehr sollte man in Zeiten von absoluten Niedrig-zinssätzen eine Geldanlage in Festgeld und anderen langfristigen Anlagen vermeiden. Warum sollte man sein Geld für 3 oder 5 Jahre zu einem niedrigen Zinssatz binden, wenn die Aussicht auf steigende Zinsen kurz- bis mittelfristig ist? Wenn du dein Geld unbedingt auf ein Festgeldkonto deponieren möchtest, dann solltest du aufgrund der niedrigen Zinsen nicht mehr als 1-2 Jahre Anlagedauer anvisieren.
Auch kann der offiziell kommunizierte Inflationssatz für 2010 von ca. 1 Prozent höchst bezweifelt werden. Der hierfür angesetzte durchschnittliche Warenkorb entspricht keineswegs mehr dem aktuellen Konsumverhalten vieler Menschen der Mittelschicht. Eine gefühlte und damit ehrliche Inflation von ca. 3 bis 5 Prozent pro Jahr ist damit durchaus realistischer. Das bedeuted, dass alle Geldanlagen unter 3 bis 5 Prozent Verzinsung pro Jahr stets an Wert verlieren – du am Ende also weniger Geld auf dem Konto hast. Mit der Geldanlage solltest du also stets annähernd die Inflation ausgleichen können.
Hier ist eine Anlage in ein flexibles Tagesgeldkonto oft die richtige Wahl, um sofort von steigenden Zinsen profitieren zu können. Denn in Zeiten von Krisen und wirtschaftlichen Unsicherheit gilt noch immer: Cash is King!
Vielleicht bekommt in Zukunft das viel höher verzinsliche Bottle-Banking eine ganz neue Renaissance!


01. Jul, 2010 









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